Laub im Herbst richtig entsorgen

Das lästige Laub

Laub kann ganz schön lästig werden, wenn es sich nicht mehr in den buntesten Farben an den herbstlichen Baumkronen schillert.

Laub entsorgen im Herbst

Copyright Schnitzelzentrifuge

Die wundervolle Farbpracht bietet in der feuchten Jahreszeit, auch Indian Summer genannt, ein wahres Farbspektakel an allen Bäumen. Aber schon nach kurzer Zeit sind die Bäume kahl und auf den Wegen, im Garten und sonst wo bleibt nur eine rotbraune Schicht von alten Blättern. Das sieht dann zum einen nicht mehr sonderlich schick aus sondern birgt auch Gefahren für Leib und Seele. Denn feuchtes Laub auf Gehwegen ist fast so rutschig wie Schnee und Eis. Aber wie wird man das Laub am besten los?

Es gibt viele nützliche Geräte zur Laubentsorgung

Das wohl bekannteste aber längst nicht beliebteste Gerät ist der verstellbare Laubbesen. Sehr anstrengend kommt dieses Tool daher. Mühselig muss man Stück für Stück zusammenkehren, bis man überall kleine Laubhaufen drapiert hat die nur auf ihre Aufsammlung warten. Da haben es Leute mit einem handelsüblichen Rasenmäher mit Fangkorb deutlich einfacher. Da wird nix zusammengekehrt, sondern einfach mit dem Rasenmäher über das lästige Blattwerk gefahren und im nu sind die alten Blätter Geschichte. Auch der gute alte Laubbläser kann ein Tool für diese unliebsame Arbeit sein. Aber sicherlich kennen wir es alle, wenn die Aufräumarmada der Stadt unterwegs ist und uns alle natürlich vor dem Ende der Nachtruhe aus dem Schlaf reißt mit ihren nach Benzin und Abgas stinkenden Handtaschentornados. Aber hier ist das Ergebnis ähnlich wie bei dem Laubbesen – am Ende sind da ja noch die Laubhaufen. Der Laubsauger ist wohl das komfortabelste Gerät für die Laubentsorgung. Aber für die mit Benzin angetriebenen Motorgeräte gibt es leider oder zum Glück (je nach dem) eine Lärmschutzverordnung. Sie dürfen also von Montag bis Freitag nur von 9 – 13 und von 15 – 17h diese Geräte benutzen. Da sind sie mit einem Laubbesen oder auch Rechen schon unabhängiger. Außerdem können durch die Laubsauger oder Rasenmäher auch viele Kleintiere einen schnellen aber doch grausamen Tod sterben. Schnitzelzentrifuge rät einfach alle Bäume abzusägen und das Grundstück komplett zu betonieren – dann gibt’s auch keine Probleme mehr mit Laub oder anderem organischen Zeugs. Aber die Gartengestaltung ist eine Philosophie für sich.

Wo soll das Laub nun entsorgt werden?

Nun haben sie wie auch immer das herbstliche Gold zusammengekehrt aber damit ist es leider noch nicht genug. Der Wind ist des Herbstes Freund und macht im Handumdrehen aus ihren Laubhaufen wieder ihre Arbeit zunichte. Das Laub sollte also unverzüglich richtig entsorgt werden. Das sollten sie auf keinen Fall mit der Toilette machen, denn diese droht schnell zu verstopfen und das kann auch ganz schnell mal den Kemptner auf den Plan rufen. Auch von einem kleinen Feuerchen mit dem frisch gefallenen Laub ist nicht so eine gute Idee. Der Wassergehalt in den Blättern ist noch viel zu hoch, so dass die Rauchentwicklung den gemeinen Nachbarn doch viel zu sehr ärgert. Aber auch bei trockenen Blättern ist die Gefahr eines unkontrollierten Feuers zu hoch, als das wir ihnen das raten würden. Hausmüll und sogar die Biotonne sind tabu. Ein Schelm könnte denken: „Ich entsorge es einfach im Wald – da ist ja eh alles voll mit alten Blättern“. Davon sollten sie aber absehen, denn das ist sogar strafbar. Also wohin nun damit? Bei ihren Gemeinden gibt es speziell für diesen Zweck Säcke in den das Laub gesammelt werden kann. Informieren sie sich bei ihrem zuständigen Gemeindeamt wann diese Säcke dann abgeholt werden bzw. wann sie sie an die Straße stellen können. Der trickreiche Hobbygärtner nutzt das Laub für seine eigenen Zwecke. Denn wenn das Laub unter Büschen oder auf gerade brachliegenden Beeten liegt kann es ein hervorragender Schutz für Kleintiere sein und nicht zuletzt kostenloser Dünger. Aber sie können es natürlich auch einfach in der Schnitzelzentrifuge lecker panieren und danach einfach schön anbraten.

Guten Appetit

Emanuel Erdmann

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